Drachenboot fahren ist in Deutschland noch eine vergleichsweise junge und vor allem unbekannte Sportart. Der Ursprung dieser dynamischen, kraftvollen und vor allem sehr teamorientierten Sportarten liegt allerdings schon 2500 Jahre zurück, und hat seinen Ursprung in China. Die Kunst des Drachenbootfahrens besteht vor allem in der Synchronität aller Ruderer. Der Schlagmann gibt das Tempo vor, nach welchem sich alle anderen Ruderer richten müssen.Bei Drachenbooten muss man zwei Arten von Booten unterscheiden. Traditionsboote und Sportboote. Die Traditionsboote sind bis zu 25 Meter lang, mit chinesische Schriftzeichen am Rumpf und mit großen Drachenköpfen ausgestattet. Die Traditionsboote sind sehr farbenfroh gestaltet.
Die Sportboote sind etwa 12,50 Meter lang, knapp 1,20 Meter breit und 250 kg schwer. Sie bieten Platz für maximal 20 Paddler, die in zweireihig auf insgesamt 10 Sitzbänken Platz finden. Die Fortbewegung erfolgt mir Hilfe Stechpaddeln.
Jedes Drachenboot hat einen Steuermann am Heck des Bootes und einen Trommler am Bug vorne. Um möglichst schnell und ökonomisch voran zu kommen, muss die Besatzung eines Drachenbootes absolut gleichmäßig und rhythmisch paddeln.
Die vordersten beiden Paddler sind die Schlagmänner welche für den Paddelrhytmus im Drachenboot verantwortlich sind, und die Schlagzahl vorgeben. Der Trommler gibt lediglich mit Hilfe des akustischen Signals diesen Paddelrhythmus an die hinteren Paddler weiter. Für das Vorwärtskommen des Boots ist eine absolute Synchronität aller Paddler unheimlich wichtig.
Die Paddeltechnik ist um so effektiver, je länger und gleichmäßiger die Züge mit dem Paddel sind. Dabei ist es wichtig die Paddelzüge aus dem ganzen Oberkörper durchzuziehen, und möglichst weit von vorn nach hinten durchzuziehen.
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